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Es werden Posts vom Juni, 2019 angezeigt.

Gaststarter in der DTM

Die Idee kam 2018 auf, als sich Mattias Ekström von der DTM lossagte und sich bei seinen Fans bei einem Abschiedsrennen bedanken wollte. Die Show kam an. Bei Fahrern und Fans und plötzlich wurde es interessant, Gaststarter wieder an Bord zu holen.

2018 folgten gleich Stars wie Sebastién Ogier und Alex Zanardi, in diesem Jahr Andrea Doviziose und auch ein Valention Rossi soll sich geracde für die Idee begeistern, im Rahmen eines Rennen ins DTM-Auto zu steigen. Vor allem eins soll damit geboten werden: eine große Show für die Fans. Natürlich ist auch die Marketingmöglichkeit nicht zu verachten. Fans anderer Rennserien werden dazu verleitet, die DTM zu gucken und vielleicht sogar zu bleiben, wie zum Beispiel MotoGP-Fans durch Dovi und Rossi.

Auch die Hersteller können davon profitieren, neuen Input bekommen, Testkilometer zurückzulegen, einfach Dinge auszuprobieren. Und genau das wird auch die Gaststarter antreiben, etwas Neues auszuprobieren, wozu sie sonst vielleicht nie gekommen wären…

Warum es in der Schweiz keine Motorsportevents gibt

Es war eine Sensation als die Formel E bekannt gab, in der Schweiz im laufenden Kalender 2016/17 Rennen durchzuführen, denn eigentlich besteht dort seit 1955 das Verbot von Motorsport-Events.

Das Verbot, welches nach einem Unfall bei den 24 h von Le Mans in Kraft trat, betraf allerdings nur Rundstreckenrennen, das heißt, Bergrennen und Ralleys blieben erlaubt. Aber warum wurden diese überhaupt verboten? Es war die große Tragödie 1955 in Le Mans, bei der mindestens 84 Zuschauer den Tod fanden, die alles auslöste. Die Sicherheitsbedingungen damals sind, gelinde gesagt, kaum zu erwähnen. Die Zuschauer scharren sich hinter Holzzäunen und Strohballen, als es zum Unfall zwischen Levegh und Macklin kommt, ist kaum jemand sicher. Levegh landet auf einem Erdwall und Trümmerteile bahnen sich ihren Weg. Der Franzose überlebt nicht, genauso wie Unmengen an Zuschauern. Eine Tragödie und mahnender Vorfall der fehlenden Sicherheit.

Der Kirchenbund machte sich stark, sammelte Unterschriften und setzt…

Ist elektrischer Rennsport überhaupt Motorsport?

Wie oft lese ich in letzter Zeit wieder die Meinung, das elektrischer Rennsport, insbesondere die Formel E, kein Motorsport wäre. Aber woran macht man das fest? Was definiert Motorsport? Der Geruch nach Bezin? Kann alles, was nicht mit Benzin betrieben wird, denn nicht auch Motorsport sein?

Natürlich ist der Geruch nach Benzin und verbrannten Gummi eines der ersten Merkmale, welches einem in den Kopf kommt, wenn man an Motorsport denkt. Doch das kann nicht alles sein. Definiert man Motorsport wirklich nur nach dem Geruch? Ich jedenfalls tue das nicht, weil ... wieso?

Ist Motorsport nicht viel eher die Action auf der Strecke? Autos oder Motorräder, Fahrer, die ans Limit gehen, Überholmanöver, Boxenstrategien, Emotionen und das Gefühl von Sieg und Niederlage. Ist das nicht eher die Mischung, die Motorsport ausmacht? Die uns das Gefühl vermitteln Teil etwas Großem zu sein!

Warum also kann elektrischer Rennsport kein Motorsport sein? Weil das Geräusch des knallenden Motors fehlt? Der Geru…

Das Strafenroulette der FIA in der Formel 1

Es war das Thema der Formel 1 nach dem Kanada-Rennen. Die Strafe gegen Sebastian Vettel und den dadurch verlorenen Sieg. Ob die Strafe nun gerechtfertig war oder nicht, es ist ein ganz anderes Thema, welches mich in diesem Zusammenhang beschäftigt, denn die Strafen der FIA sind kaum noch ernst zu nehmen und driften immer mehr ins Lächerliche ab.

Denn mich stört nicht unbedingt die Strafe an Vettel (auch wenn ich sie nicht gegeben hätte) sondern die Unbeständigkeit der Stewards. Hier wird etwas bestraft, was 2016 bei Lewis Hamilton nicht bestraft wurde. Und es fällt immer wieder auf: bestimmte Teams und Fahrer werden mehr bestraft als andere. Ist das fair? Nein! Aber wie kann man dem entgegenwirken?

Einge Fahrer ziehen Strafen an wie Motten das Licht, ein Extrembeispiel dafür sind unter anderem Max Verstappen und Romain Grosjean, beide werden oftmals bestraft, wenn sie auch nur kurz in die falsche Richtung zucken. Fahrer wie Lewis Hamilton dagegen werden kaum zu Rechenschaft gezogen. A…

Live bei der Formel E in Berlin

Es ist zwar schon ein kleines bisschen her, aber natürlich war ich auch dieses Jahr wieder live bei der Formel E in Berlin, denn selten ist ein Racingevent so nah wie dieses.

Dieses Jahr war das Event in zwei Tage geteilt, da die ARD nicht nur die Formel E live übertragen wollte, sondern auch das DFB-Finale und ich bin ehrlich, ich mochte diese Teilung absolut nicht! Und dann wegen Fußball so eine Sonderregelung zu finden, finde ich ein wenig verräterisch am Motorsport. Vor allem ist das Geheimnis der Formel E ja genau die Tatsache, dass alles an einem einzigen Tag stattfindet, also bitte nicht wieder. Danke!

Wir waren also nur am Samstag da und kamen auch deutlich später als letztes Jahr, schon allein, weil die PitWalk nicht stattfinden würde und den ich 2018 auch nicht sonderlich gut organisiert fand. Wir waren also kurz vor 12 da, die Signierstunde gerade verpasst und haben uns erstmal umgesehen. Wie immer war die Vorhalle sehr stylisch an das Formel E und Flughafen-Thema angepasst…