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Es werden Posts vom April, 2019 angezeigt.

F1 Fantasy ´19

Letztes Jahr startete zum ersten Mal die F1 Fantasy Welt, einer online simulierten Welt der Formel 1. Man konnte sich aus einem bestimmten Guthaben ein Team seiner Wahl zusammen kaufen und damit gegen andere Teams antreten. Punkte folgten aus dem wahren Ergebnis des Rennwochenendes, man musste also klug wählen, wenn man ganz vorne dabei sein wollte.

Nun bin ich zwar klug, hatte aber gar keine Lust, ein erfolgreiches Team zusammen zu stellen, sondern habe mir ein Team aus Fahrern gebaut, die ich mag. Also nicht gerade das Team, welches mir die meisten Punkte bringen würde. Aber hey, vollkommen egal, immerhin unterstütze ich somit meine Lieblingsfahrer und nicht irgendjemanden!

Natürlich habe ich auch eine eigene Liga gegründet, falls ihr also der SCR League beitreten möchtet, dann könnt ihr bei der Suche gerne den Code b0ecf59cbe nutzdn, es fehlen durchaus deutsche Mitstreiter.

Auch auf YouTube gibt es (möglichst) nach jedem Rennen ein Video mit den Highlights des Rennen und wie meine …

Meine Meinung zu "Wie man ein Auto baut"

Wer kennt Adrian Newey nicht? Den Stardesigner der Formel 1 und früher auch in der IndyCar. Und in Wie man ein Auto baut erleben wir hautnah sein Leben, sein Weg und seine Ideen zur Genialität.

Newey beschreibt anschaulich seine Stationen im Leben. Von seiner Kindheit über die ersten Gehversuche im Motorsport, seine Karriere in der IndyCar bis hin zu seinem Weg in der Formel 1. Obwohl hier vor allem technische Aspekte dominieren, ist es anschaulich, spannend und auch für den Laien verständlich geschrieben. Und wie es mich gefesselt hat! Sobald ich die erste Seite begonnen hatte, konnte ich bis zum Ende kaum aufhören zu lesen, geschweige denn das Buch aus den Händen legen. Es ist einfach absolut großartig! Jeder, der auch nur irgendwie Interesse an dem Weg eines großen Mannes im Motorsport und den technischen Aspekten hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Man lernt so viel und ich bewundere, wie sehr ein Mensch für seine Leidenschaft brennen und alles geben kann.

Doch auch die V…

#RideOnKentuckyKid

Nicky Hayden war erst 35 Jahre alt, als er starb. Der letzte Motorrad-Weltmeister aus den Staaten. Das Kentucky Kid.

Am letzten Sonntag wurde Haydens Startnummer, die 69, offiziell in Austin verabschiedet und aus der MotoGP genommen, in der MotoGP werden wir diese somit nie wieder sehen. Die Nummer 69 war etwas besonderes im Leben des Amerikaners. Bereits sein Vater fuhr mit dieser Nummer, neben Nickys Schwester auch seine Brüder. Und nun wird sie ein Andenken an Hayden sein. Seine Leistungen und sein Leben.

Wenige Tage nach einem schweren Fahrradunfall verstarb Hayden am 22. Mai 2017. Er war beim Training mit dem Fahrrad in Rimini mit einem PKW kollidiert, erlitt schwere Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma. Alle seine Organe wurden gespendet und haben hoffentlich vielen Menschen das Leben geschenkt, nachdem seines so früh geendet hat.

Er stieg 2003 in die MotoGP ein wurde direkt zum Rookie of the Year. während er auf seinen ersten, und einzigen, WM-Titel bis 2006 holen konnte. …

1.000 Grand Prix in der Formel 1 - Meine eigene Reise

Es ist soweit, 1.000 Rennen hat die Formel 1 in ihrem Leben schon gesehen. Los ging es 1950 in Silverstone. Absolut verrückt wie sich die Rennserie in dieser Zeit entwickelt hat. Wenn man Fahrer, Autos, Helme, Sicherheit, Prestige etc. von damals zu heute vergleicht, dann ist kaum noch etwas so wie es 1950 gewesen ist. Und in den meisten Fällen muss man sagen, zum Glück! Vor allem, was die Sicherheitsaspekte angeht. Schade ist es aber zum Beispiel um die Gemeinschaft der Paddocks, was früher deutlich enger und familiäre war statt der heutigen klinischen Ignoranz.

Aber darum soll es in diesem Post gar nicht gehen, sondern um mich und meine Geschichte zur Formel 1.

Wann bei mir dieses Fieber begann, kann ich tatsächlich gar nicht sagen. Ich bin damit aufgewachsen, dass Sonntags zum Kaffee eben Formel 1 lief. Das war schon immer so und setzte sich lange fort. Für mich war dies also völlig normal. War es am Anfang einfach nur normal, setzte sich irgendwann diese Leidenschaft …

Meine Idole im Motorsport

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich so ein Post machen möchte, aber ich habe mich jetzt dennoch mal dazu entschieden, denn ich erzähle auf Twitter ja immer wieder gerne, was ich nun schon wieder an Merch gekauft habe und daher ... muss ich euch doch eigentlich auch mal erzählen, wem ich so begeistert folge.

Fangen wir doch mal mit meiner Nummer 1 an. Damals, 2001, ich war zehn Jahr alt, kam dieser junge, völlig unbekannte Finne in die Formel 1 zu Sauber. Kaum etwas mehr als 20 offizielle Formel-Rennen gefahren, beeindruckte er bereits mit seinem ersten Start in der Königsklasse und fuhr souverän auf Platz sechs in die Punkte und bekam die Superlizenz auf Probe offiziell.

Man muss sich mal überlegen, dass ich seit 18 Jahren Fan dieses stillen Finnen bin und schon alle Höhen und Tiefen mitgemacht habe. Wie oft saß ich während seiner Zeit bei McLaren-Mercedes vor dem Fernseher und habe geheult aufgrund seines unglaublichen Pechs. Wie sehr habe ich gelitten, als er mit Ferrari 2007 im le…