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Es werden Posts vom März, 2019 angezeigt.

Die WSerie und meine Kritik

Sie stehen fest, die 18 Fahrerinnen, die für die Saison 2019 in der erste Jahr der WSerie im Rahmenprogramm der DTM starten werden. Lange hat es gedauert und selten wurde um das Auswahlverfahren so viel Geheimnis und Gewese gemacht wie in dieser neuen Serie. Und genau das stößt mir bitter auf ... warum? Nun ...

Zunächst einmal dieses, nennen wir es Casting. Ich meine, wozu daraus gleichzeitig so ein Geheimnis und dann so eine Medienschlacht daraus machen. Und was bedeutet das für die Mädchen, die nicht ausgewählt wurden. Wie qualifizieren die sich jetzt für gleichwertige Formelserien, wenn sie es schon nicht in die Mädchenserien geschafft haben? Und ja, ich schreibe absichtlich so zynisch, denn für die meisten Menschen im professionellen Motorsport ist dies "nur" eine Mädchenserie und auf keinen Fall so gleichwertig wie die "normalen" Serien. Klingt böse, ist aber leider so.

Generell finde ich es toll, dass die WSerie weibliche Fahrer fördern und somit in höhere Kl…

Der jüngste IndyCar-Sieger seit 11 Jahren heißt Colton Herta

Colton, wer? So wird es vielen gegangen sein, als der erst 18jährige US-Amerikaner am Sonntag das IndyCar-Rennen auf dem Circuit of the Americas (kurz COTA) sein erstes IndyCar-Rennen gewann. Bei seinem erst dritten Rennen überhaupt in der Serie.

Lange Zeit sah es so aus, als würde Will Power das Ding für sich entscheiden, er führte in jeder Runde des Rennens bis kurz vor Ende Felix Rosenquist kollidierte und auf der Strecke liegenblieb. Das Saftey Car kam auf die Piste und die Pitlane wurde geschlossen, nur kurze sogenannte Emergency Stops wären möglich gewesen. Der Tod für die bis dato vorne liegenden Führenden Power, Alexander Rossi und Scott Dixon. Während sich Rossi und Dixon am Ende des Feldes wieder einsortierten, blieb Power beim Boxenstopp liegen, Probleme an der Antriebswelle.

Derweil liegt Herta an der Spitze, kontrolliert den Restart und setzt sich bereits in den ersten sechs Runden mit unglaublichen vier Sekunden ab und holt sich den Sieg, mit dem auch erst im letzten Jah…

Meine Meinung zu "Born Racer"

Für alle Fans der IndyCar und des Motorsports war es eine tolle Nachricht als der Film "Born Racer" für den Oktober 2018 angekündigt wurde. Dieser Film zeigt Facetten und Insideeinblicke der IndyCar mit dem Fokus auf den fünffachen Meister Scott Dixon und filmte vor allem hinter den Kulissen von Chip Ganassi Racing. Regie führte Bryan Evans.

Diese Dokumentation ist eine Mischung aus Liebe zu einem Sport aus Geschwindigkeit, Gefahr, Angst und dem Willen allderjeniger, die sich mit ihrem ganzen Sein dem Rennsport hingeben. Der Kampf darum, der Beste zu sein, nach dem Sieg, der letzten Millisekunde, nach Erfolg und dem Titel. Die Suche, die Leidenschaft, der Kampf, das Adrenalin, die Liebe. Ein Sport, den man lebt oder den man nicht versteht. Dazwischen gibt es nichts.

In "Born Racer" verfolgen wir Scott Dixon durch das Jahr 2017, das Jahr, in dem er bei dem Indy500  böse abflog und wie durch ein Wunder unverletzt blieb. Doch dabei ist es kein Film über Dixon sondern …