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Live bei der Formel E in Berlin

Es ist zwar schon ein kleines bisschen her, aber natürlich war ich auch dieses Jahr wieder live bei der Formel E in Berlin, denn selten ist ein Racingevent so nah wie dieses.

Dieses Jahr war das Event in zwei Tage geteilt, da die ARD nicht nur die Formel E live übertragen wollte, sondern auch das DFB-Finale und ich bin ehrlich, ich mochte diese Teilung absolut nicht! Und dann wegen Fußball so eine Sonderregelung zu finden, finde ich ein wenig verräterisch am Motorsport. Vor allem ist das Geheimnis der Formel E ja genau die Tatsache, dass alles an einem einzigen Tag stattfindet, also bitte nicht wieder. Danke!

Wir waren also nur am Samstag da und kamen auch deutlich später als letztes Jahr, schon allein, weil die PitWalk nicht stattfinden würde und den ich 2018 auch nicht sonderlich gut organisiert fand. Wir waren also kurz vor 12 da, die Signierstunde gerade verpasst und haben uns erstmal umgesehen. Wie immer war die Vorhalle sehr stylisch an das Formel E und Flughafen-Thema angepasst…
Letzte Posts

Das erste Kapitel der Geschichte WSeries

Gestern war es also soweit, das erste Rennen der WSeries lief über die Bühne und damit wurde sogleich auch Motorsportgeschichte geschrieben. Einer Geschichte, der ich immer noch mehr als skeptisch gegenüberstehe, aber das wisst ihr ja aus diversen Blogartikeln, meinem Podcast und von Twitter bereits.

Aber zurück zum Rennen. Jamie Chadwick stand wie erwartet auf Pole, die junge Britin hatte bereits beide freien Trainings dominiert und gilt generell als die große Favoritin der Serie. Hinter ihr folgen Fabienne Wohlwend und Sarah Moore.

Der Start verlief erst optimal für Chadwick, bis sie sich in einer Kurve verbremste, den weiten Weg nehmen musste und hinter Alice Powell zurückfiel, aber kein Problem für Chadwick, die am Ende doch recht bequem gewann.

Weniger erfolgreich war dieses Wochenende für Emma Kimiläinen, die bereits in der ersten Runde von Megan Gilkes abgeschossen worden war, die definitiv nicht den richtigen Bremspunkt gefunden hatte und recht heftig in das Auto der Finnin kn…

25 Jahre danach

An diesem Tag vor 25 Jahren, 1994, hielt die gesamte Motorsportwelt den Atem an. So gut wie jeder Motorsportfan zur damaligen Zeit weiß heute noch, wo er war, als die Sonne vom Himmel fiel. Zwei Tode, ein schwerer Unfall. Niemand wird dieses schwärzte Wochenende der Formel 1-Geschichte vergessen!

Bereits während des ersten Training am Freitag kam es zu einem schwerer Unfall, als Rubens Barrichello beim Überfahren der Curbs in der Variante Bassa abhob und gegen einen Reifenstapel prallte. Dabei legte sich seine Zunge direkt vor die Luftröhre und nur das schnelle Eingreifen des Formel 1-Arztes Sid Watkins ist es zu verdanken, dass an diesem Wochenende nicht drei Menschen gewaltsam aus dem Leben gerissen worden sind. Mit ein paar gebrochenen Knochen konnte Barrichello dieses Wochenende nicht mehr antreten, doch er war am Leben.

Am Samstag während des Qualifyings kam es dann zu ersten tödkichen Unfall. Roland Ratzenberger fuhr ebenfalls zu hart über die Curbs und soll dabei seinen Frontfl…

F1 Fantasy ´19

Letztes Jahr startete zum ersten Mal die F1 Fantasy Welt, einer online simulierten Welt der Formel 1. Man konnte sich aus einem bestimmten Guthaben ein Team seiner Wahl zusammen kaufen und damit gegen andere Teams antreten. Punkte folgten aus dem wahren Ergebnis des Rennwochenendes, man musste also klug wählen, wenn man ganz vorne dabei sein wollte.

Nun bin ich zwar klug, hatte aber gar keine Lust, ein erfolgreiches Team zusammen zu stellen, sondern habe mir ein Team aus Fahrern gebaut, die ich mag. Also nicht gerade das Team, welches mir die meisten Punkte bringen würde. Aber hey, vollkommen egal, immerhin unterstütze ich somit meine Lieblingsfahrer und nicht irgendjemanden!

Natürlich habe ich auch eine eigene Liga gegründet, falls ihr also der SCR League beitreten möchtet, dann könnt ihr bei der Suche gerne den Code b0ecf59cbe nutzdn, es fehlen durchaus deutsche Mitstreiter.

Auch auf YouTube gibt es (möglichst) nach jedem Rennen ein Video mit den Highlights des Rennen und wie meine …

Meine Meinung zu "Wie man ein Auto baut"

Wer kennt Adrian Newey nicht? Den Stardesigner der Formel 1 und früher auch in der IndyCar. Und in Wie man ein Auto baut erleben wir hautnah sein Leben, sein Weg und seine Ideen zur Genialität.

Newey beschreibt anschaulich seine Stationen im Leben. Von seiner Kindheit über die ersten Gehversuche im Motorsport, seine Karriere in der IndyCar bis hin zu seinem Weg in der Formel 1. Obwohl hier vor allem technische Aspekte dominieren, ist es anschaulich, spannend und auch für den Laien verständlich geschrieben. Und wie es mich gefesselt hat! Sobald ich die erste Seite begonnen hatte, konnte ich bis zum Ende kaum aufhören zu lesen, geschweige denn das Buch aus den Händen legen. Es ist einfach absolut großartig! Jeder, der auch nur irgendwie Interesse an dem Weg eines großen Mannes im Motorsport und den technischen Aspekten hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen! Man lernt so viel und ich bewundere, wie sehr ein Mensch für seine Leidenschaft brennen und alles geben kann.

Doch auch die V…

#RideOnKentuckyKid

Nicky Hayden war erst 35 Jahre alt, als er starb. Der letzte Motorrad-Weltmeister aus den Staaten. Das Kentucky Kid.

Am letzten Sonntag wurde Haydens Startnummer, die 69, offiziell in Austin verabschiedet und aus der MotoGP genommen, in der MotoGP werden wir diese somit nie wieder sehen. Die Nummer 69 war etwas besonderes im Leben des Amerikaners. Bereits sein Vater fuhr mit dieser Nummer, neben Nickys Schwester auch seine Brüder. Und nun wird sie ein Andenken an Hayden sein. Seine Leistungen und sein Leben.

Wenige Tage nach einem schweren Fahrradunfall verstarb Hayden am 22. Mai 2017. Er war beim Training mit dem Fahrrad in Rimini mit einem PKW kollidiert, erlitt schwere Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma. Alle seine Organe wurden gespendet und haben hoffentlich vielen Menschen das Leben geschenkt, nachdem seines so früh geendet hat.

Er stieg 2003 in die MotoGP ein wurde direkt zum Rookie of the Year. während er auf seinen ersten, und einzigen, WM-Titel bis 2006 holen konnte. …

1.000 Grand Prix in der Formel 1 - Meine eigene Reise

Es ist soweit, 1.000 Rennen hat die Formel 1 in ihrem Leben schon gesehen. Los ging es 1950 in Silverstone. Absolut verrückt wie sich die Rennserie in dieser Zeit entwickelt hat. Wenn man Fahrer, Autos, Helme, Sicherheit, Prestige etc. von damals zu heute vergleicht, dann ist kaum noch etwas so wie es 1950 gewesen ist. Und in den meisten Fällen muss man sagen, zum Glück! Vor allem, was die Sicherheitsaspekte angeht. Schade ist es aber zum Beispiel um die Gemeinschaft der Paddocks, was früher deutlich enger und familiäre war statt der heutigen klinischen Ignoranz.

Aber darum soll es in diesem Post gar nicht gehen, sondern um mich und meine Geschichte zur Formel 1.

Wann bei mir dieses Fieber begann, kann ich tatsächlich gar nicht sagen. Ich bin damit aufgewachsen, dass Sonntags zum Kaffee eben Formel 1 lief. Das war schon immer so und setzte sich lange fort. Für mich war dies also völlig normal. War es am Anfang einfach nur normal, setzte sich irgendwann diese Leidenschaft …